Hallo,
eine Köchin betreibt gemeinsam mit Ihrem Ehemann, einen Fotografen, eine Kochseite im Internet. Sehr erfolgreich. Sie verdienen ihr Geld hauptberuflich durch Google Adwords und leider auch durch Abmahnungen.
Ein Teil ihrer Arbeitszeit geht jedoch für die Suche nach potentiellen Abmahn-Opfern drauf, durch Sripts, manuelle Bildersuche in Google etc.
Abgemahnt wird, wer ein Bild von der Kochdatenbank entführt, Rezepte ausleiht etc.
So weit so gut - die Copyrightinhaber müssen geschützt werden.
Leider sind die Vorgehensweise der Köchin und deren Anwalt im Kreuzfeuer der Kritik: weit überzogene Honorarforderungen (1000 Euro für ein Brötchen), Verdacht auf Betrug wegen Beweismaterialfälschung.
In letzter Zeit wurden gerade Blogbetreiber und Webmaster von Foren abgemahnt.
Klar, dass sich manche wehren. Und schreiben über die Abmahnung.
Und je dreister, desto mehr wird über die Kochbuch Abmahnung geschrieben
Brav setzen viele noch einen Link in der Form
http://www.xxxx-kochbuch.de
Und der PR der Seite mit "Kochbuch" und anderen Keywords steigt, da es derzeit alleine wegen der Brötchen Abmahnungen 100erte Protestseiten im Internet gibt.
Die Betreiber profitieren also doppelt: Einnahmen durch die Abmahnungen und der vermutlich Verdoppelung der Zugriffe während der regelmässigen Abmahnwellen (Klicks Neugieriger und PR Steigerung)
Meine Frage:
Würden jetzt angenommen 50 Blogbetreiber die Verlinkung beispielsweise ändern von
"Kochbuch" auf "Abmahnseite"
welche Auswirkungen hätte das auf das Ranking mit dem Stichwort "Kochbuch" wenn als Beispiel 800 Links mit Durchschnitts PR3 mit dem Keyword "Kochbuch" verlinken. Verliert die Relevanz von "Kochbuch" zu Gunsten von "Abmahnseite" oder sind 50 Links zu wenig?