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| Google AdWords Das Anlegen von Google AdWords Kampagnen kann man hier lernen. Ebenso werden Optimierungsstrategien behandelt. |
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#1
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| Hallo zusammen, ich wollte hier mal meine Erfahrungen des letzten halben Jahres bezüglich Google AdWords kundtun und gerne Eure Meinung dazu hören. Im Herbst letzten Jahres hat Google AdWords ja auf ein neues Keyword-System umgestellt, bei dem die Keywords nun eine Art Qualitätsindex haben. Ich hab ehrlich gesagt nie richtig verstanden, was da jetzt wirklich anders und / oder besser ist. Einige Punkte sind mir aber aufgestoßen: - meine durchschnittlichen Pro-Klick-Preise haben sich erhöht; früher konnte man zu manchen Keywords (z.B. "sd speicherkarten") zu einem sehr günstigen Pro-Klick-Preis Werbung schalten. Das ist jetzt kaum mehr möglich (es gibt eine Art "Qualitäts-Preisschwelle", bei deren Unterschreiten das Keyword nicht mehr geschaltet wird) und damit (zumindest bei mir) nicht mehr rentabel. - mit der sozusagen versteckten Klickpreis-Erhöhung geht der Effekt einher, dass man mit einem bisher verwendeten Maximal-Klickpreis kaum noch Klicks abbekommt Mein Fazit: das Preisniveau hat sich bei Google AdWords durch die Keyword-Reform drastisch nach oben verschoben bzw. mit bisher verwendeten Maximal-Klickpreisen kriegt man keine Klicks mehr ab. Wie seht Ihr das? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen? Etwas anderes ist mir auch noch aufgefallen: für praktisch sämtliche von mir bei Google AdWords beworbenen Produkte (Handyverträge, etc.) hat sich die Konversionsrate im vergangenen halben Jahr enorm verschlechtert. Ich beziehe meine Klicks / Kunden hauptsächlich über Google AdWords ... kann es sein, dass die von Google gelieferten Besucher unqualifizierter geworden sind? Für mich wirkt es völlig paradox: Google führt einen Qualitätsindex für Keywords ein, aber die Qualifiziertheit der Besucher lässt nach ... ?! Wie seht Ihr das? Danke für Eure Antworten. Viele Grüße, Torsten |
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#2
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| Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich ALLE Klickpreise in Deinem Adwords-Account erhöht haben. Bei mir haben sich diese z.T. erhöht, z.T. gesenkt. Somit hat Google Adwords sich für mich in den Gesamtkosten nicht verändert. Optimierungen haben bei mir nur z.T. etwas gebracht, soll heißen: Ich kann den Q-Faktor nicht ganz nachvollziehen. |
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#3
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| @Koppers Ja ist bei mir genau so, die Gesamtkosten sind in etwa gleich geblieben. |
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#4
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| Ohne nun deine Kampagne und deinen Shop zu kennen spielt vor allem im Mobilfunkbereich das Moitbewerberumfeld eine wichtige Rolle was die Conversion angeht. Hast Du dir mal angeschaut was um dein Ad herum so passiert? Loben die Marktbegleiter ggf. bessere Produkte aus oder haben fettere Bundles im Gepäck? Alles das spielt ja automstisch auch auf deine performance ein. Es ist ja quasi Logisch das die Mobilfunkneukunden in Google begrenzter natur sind und sich vom besten Produkt und der coolsten Seite oder dem Preis beeinflussen lassen. Sind also mehr Marktbegleiter gestartet und haben sich die Produktwelten stark verändert, so findet eine Umverteilung der Abschlüsse unter den TOP 12 Ad-Words statt. Da wir versch. Kunden im Mobilfunk betreuen kann ich die Aussage machen das die Conversion nicht merklich gesunken ist. Auch die CPC's haben sich nach X-Mas wieder entspannt. Ist ja immer so ;-) Das nur als Gedankenanstoß von der Mobilfunkfront ;-) Grüße, Tim |
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#5
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| Von einem Niedergang kann man sicherlich nicht reden. AdWords ist schon lange nicht mehr, nur Anzeige schalten und warten das etwas passiert. AdWords gehört bei guten Kampagnen zur täglichen Arbeit. Man muss sich dem Markt anpassen, und da spielen viele Faktoren eine Rolle. Stündliche Kontrolle der Klicks und erhöhen der CPCs sind dabei sehr wichtig. Das Suchen von Nischen-Keywords und diese dann auch testen usw. wäre zu empfehlen. Dann hast Du auch viele Mitbewerber, die auch auf Anzeigen klicken. Ich kann Tim auch nur beipflichten, dass es auch wichtig ist, was der Besucher nachdem Klick zu sehen bekommt. Also FAzit: Die Zeiten, wo AdWords noch nebenbei lief sind vorbei. |
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#6
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| Hallo Tim! Klar hast Du recht, dass man sich das Wettbewerber-Umfeld anschauen muss. Mir ist auch durchaus klar, dass es "heissere" Angebote gibt als beispielsweise O2 (de bewerbe ich unter anderem bei Google AdWords). Der Punkt ist aber doch folgender: in dem Moment, wo ein Google-Nutzer auf meine Anzeige klickt, muss man doch davon ausgehen, dass sie ihn angesprochen hat und er ein potentieller Interessent ist. Und da liegt der Hund begraben: die Kunden, die über Google AdWords zu mir kommen, sind mit der Zeit immer kaufunwilliger geworden. Anders gesprochen: die Konversionsrate ist immer schlechter geworden. Früher betrug diese teilweise bis zu 2 %, jetzt sind es bisweilen gerade noch 0,5 % ... und dann lohnt es sich einfach nicht mehr. Mysteriös daran ist, dass mir von O2 wiederholt gesagt wurde, dass ihr Angebot eigentlich sehr gut läuft. Deswegen bin ich eigentlich schon der Meinung, dass sich an der Qualität der Google-AdWords-Besucher etwas geändert haben muss. Was denkst Du? Viele Grüße, Torsten Zitat:
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#7
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| Hallo, wir sind z.B. im Autozubehör/Tuning tätig und hier hat sich ob Adwords oder Suchmaschine in letzter Zeit sehr viel verändert. Klickpreise sind hier für Schlagwörter extrem nach oben geschnellt (teilweise Faktor 2) und dazu die Effektivität gesunken. Gesunkenes Interesse und Kauflust liegt sicherlich nicht an adwords, sondern an der Transparenz im Internet. Um 10 cent zu sparen surfen die Leute stundenlang durch das Internet, Service beim Verkauf und anschließend wird von vielen Leuten (leider) nicht mehr gross geschrieben. So bleiben im Netz die renommierten Firmen mit Service zum Teil auf der Strecke. Teilweise muss man folgendes Internetmotto leider feststellen: Wer (fast) verschenkt verkauft !!!! Dies kann aber nicht zum überleben der renommierten Firmen beitragen. Ok nun genug bla,bla |
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#8
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| Moin, bei uns ist das sehr abhängig von den Branchen. Auch haben wir natürlich reagiert. CU, SpaceCowboy |
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#9
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| @Joelast Nun, ich merke es an der eigenen Brieftasche. Obwohl meine Freundin und ich über ein fixes (und nicht mal schlechtes) Einkommen verfügen müssen wir jeden Euro dreimal umdrehen. Ich gebe zu das auch ich immer öfter ewig durchs Netz surfe um Schnäppchen zu erwischen, da dieser dämliche Euro das Papier nicht wert ist auf dem er gedruckt wird. Wenn ich früher in Schilling verdient hätte was ich jetzt umgerechnet in Euro verdiene, dann hätte ich in Ö. wirklich gut und sorgenfrei gelebt. Servicebetriebe haben da kaum noch wirkliche Chancen, da alles nach dem Preis geht. Service ist schön und auch lobenswert aber viele Leute haben einfach null Spielraum beim Geld. Es ist eher so das bei vielen Familien das Geld noch nicht mal mehr reicht um die Lebensgrundlagen zu sichern. Und da wird eben bei jedem Cent gespart, oftmals leider an der falschen Stelle. Bedingt durch die persönliche Notlage denken aber viele nicht mehr langfristig, sondern schauen nur noch wie sie von einen Tag auf den nächsten ein paar Euro sichern können. Das ist momentan ein Teufelskreislauf - eine wirkliche Idee wie man gegen dieses Problem ankommt habe ich nicht. |
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#10
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| Die Schwätzer in Berlin reden doch von Konjunkturaufschwung. Also einfach warten. |