„Google ist großartig.“ sagt niemand Geringerer als Bill Gates, und wer wissen will, was hinter dem Lob des Erzkonkurrenten steckt, kann jetzt die im Murmann-Verlag erschienene Google Story aus der Feder des Pulitzer Preisträgers David A. Vise lesen.
Schokoriegel, Lavalampen und das Arbeitsklima eines Kindergeburtstages haben das Motto der Unternehmensgründer Sergey Brin und Larry „Don’t be evil“ glaubwürdig unterstrichen. Die beiden gaben die netten Jungs von nebenan und verfolgten unbeirrt ihre Idee von der präzisesten Suchmaschine des WWW. Seit dem unkonventionellen Börsengang 2004 hat das Unternehmen mehrere Marktlegenden in den Schatten katapultiert, und wie in allen Marktmythen müssen die Helden nach so einem Sieg nun unter Beweis stellen, dass sie nur das Gute wollen, auch wenn ihnen aktuell Komplizenschaft mit dem chinesischen Zensurregime unterstellt wird. Die „Gut oder Böse“ Debatten der Netzgemeinde stellt momentan die Meinungs- und Markmacht des Unternehmens an den Pranger, während der globale Gigant unbeirrt in neue Märkte vordringt.
Die Google Story ist exzellent recherchiert und steigt auf 326 Seiten tief ein in die Geschichte der Internet-Revolutionäre mit dem nett naiven Popkultur Feeling, die offiziell 1 Dollar Jahresgehalt verdienen, während sie selbst Platz 16 und 17 der Forbes Liste der reichsten Amerikaner einnehmen.
Auszüge sind in der ZEIT zu lesen:
http://www.zeit.de/2006/11/Vorabdruck_Google http://www.die-google-story.de/